Guter Kader? Schlechter Kader?

Irgendwie fällt mir gerade kein schlauerer Titel für diesen Beitrag ein.

Eigentlich gibt es aktuell nicht wirklich viel von der Eintracht zu berichten. Und genau das ist es, was mich ein wenig in Unruhe versetzt. Ich hatte eigentlich erwartet, jetzt wo das Magische Dreieck komplett ist, würden die Asse bei den Verpflichtungen aus dem Hut gezogen und der Kader wäre klar. Aber was da kommt, ist mir zu wenig.

Die Verpflichtung von Lehmann  vom FC St. Pauli und auch Kessler vom FC Köln, ausgeliehen nach St. Pauli, sind positiv und der Abgang von Altintop ist auch genau das was wir wollten. Den Weggang von Fährmann kann ich in Hinblick auf den Abschied von Neuer aus Schalke und der damit Verbundenen Chance für Ralle nachvollziehen, hätte es aber auch gut gefunden wenn er geblieben wäre. Auch wenn er nicht immer 100% war, hat er doch gezeigt, dass er Potential hat.

Den Verlust von Franz kann ich nicht nachvollziehen. Was da jetzt genau abgelaufen ist und wer nicht oder doch mit wem gesprochen hat ist mir dabei auch völlig egal. Ich halte es nur für fahrlässig, einen Spieler der gute Qualitäten in der Abwehr hat und dabei auch noch ein gutes Standing bei den Fans genießt, ziehen zu lassen.
Klar gibt es da auch genug hungrige Junge Spieler die sich in Liga Zwei beweisen können und wollen, aber wir wollen doch auch im kommenden Jahr wieder oben spielen und da brauchen wir Spieler mit Erfahrung. Dann gibt es zwar noch die ablösefreien Kandidaten und die Möglichkeit der Leihe. Bei ersteren, ist immer die Frage ob sie gerade bei uns spielen wollen und ausgeliehen, seihen wir mal ehrlich, das gab es schon einige Zeit nicht mehr bei uns.

Mal ganz davon abgesehen, dass wir doch immer gesagt haben wir wollen Spieler die auch mal den Mund aufmachen und gerade in der Abwehr die Leute antreiben und zusammen halten. Da war Franz doch genau der richtige für.

Das Thema habe  ich heute auch schon mit Marvin über Twitter diskutiert, aber ich scheine mit meiner Meinung allein da zu stehen. Wie seht ihr denn das Thema der Ab- und Zugänge?

Da ist er, der neue Trainer

Gestern Abend lief es schon durch Twitter und Facebook und kurz danach gab es dann auch die offizielle Bestätigung. Armin Veh ist der neue Trainer von Eintracht Frankfurt.

Heute morgen gab es dann die Vorstellung im Rahmen der üblichen PK. Wer Lust und Zei that, kann diese bei den Kollegen von Liga1.tv nachschauen.

Ich persönlich freue mich zum einen, dass ich mit meiner Einschätzung, dass es keiner der bislang in der Presse genannt Personen wird, richtig gelegen habe und zum anderen das dem Gespann Bruchhagen/Hübner es gelungen ist einen Trainer wie Veh zu verpflichten. Persönlich bin ich der Meinung, dass der neue Übungsleiter durchaus kein schlechter Kandidat für das Ziel “Wiederaufstieg” ist, auch wenn er bislang nur beim VfB Stuttgart so richtig gezeigt hat was er kann.

Der geforderte Umbruch ist es allerdings nicht. Zu ähnlich sind sich die alten und die neuen Charaktere und auch das Grundgerüst scheint man nicht ändern zu wollen. Zumindest belegen das Ausagen wir “wenig abgänge” und nur “punktuell verstärken”. Ähnlich sieht das auch Podcast-Kollege Sebastian.

Bleibt zu hoffe, dass die punktuelle Verstärkung länger hält als nur die Rückrunde und das die gebliebenen Spieler aus der Misere Abstieg gelernt haben.

Fest steht schon einmal, dass es aufgrund des engen Zeitplans keine Saisoneröffnungsfeier geben wird und der Trainingsbeginn vom 08.06. auf den 11.06. verschoben wurde.

Bis dahin ist es nicht mehr lange.

Der neue Sportmanager…

Hübner also. Der ehemalige Manager des Pokalfinalisten MSV Duisburg hat sich nun also unserer Eintracht angeschlossen. Erwartet hätten es nicht viele. Auch ich habe zuletzt an einen Doppelwechsel von Foda/Kreuzer geglaubt und insgeheim sogar auf Beiersdorfer gehofft. Einige Spatzen haben es jedoch schon am Samstag Abend von den Dächern gepfiffen, dass er für die Eintracht in Frage käme….und nun ist er da, der Bruno.

Noch ist mir unklar, ob sein Geburtsort (Mainz-Kastel) bei einigen für Unmut sorgen wird aber unbestritten ist, dass er sich mittlerweile in der 2. Liga einen Namen gemacht hat. Zum ersten Mal in der Funktion des Managers war er in Wehen Wiesbaden tätig, wo er einen Kader zusammenstellte, der zwischenzeitlich auch mal in der 2. Bundesliga gespielt hat, was für einen Verein wie den SV Wehen (Wiesbaden) damals eine beträchtliche Sache war. Danach zog es ihn zum MSV und auch hier konnte er nach deren Abstieg trotz finanzieller Engpässe einen Kader zusammenstellen, der ständig im ersten Tabellendrittel zu finden war und schließlich sogar in’s diesjährige Pokalfinale kam. Mit einem Spieleretat von geschätzten 7 Mio. eine durchaus respektable Angelegenheit.

Im Gegensatz zu unserer bisherigen „Transferphilosophie“ zeichnen sich die Spielertransfers von Hübner (jedoch in Zusammenarbeit mit Sasic) dadurch aus, dass er oftmals junge und talentierte Spieler von vermeintlich größeren Clubs ausleiht und ihnen dadurch Spielpraxis ermöglicht. Dies hat zur Folge, dass sich aus der Mehrzahl dieser Transfers richtig gute Spieler entwickeln, die nicht nur Talent besitzen, sondern dieses auch auf den Platz bringen. Gut zu sehen war dies in der vergangenen Saison an dem vom BVB ausgeliehenen Julian Koch, der beim MSV zu einer tragenden Säule wurde. Gleichzeitig hat man es unter seiner Regie auch nicht verpasst, eine gesunde Mischung zwischen Jung und Alt zu finden, weswegen man günstig vergleichsweise hochwertige Spieler aus Liga 1 verpflichtete (Banovic), die dem Team gut taten.

Inwieweit Hübner diese Transferpolitik auch bei uns umsetzen wird bleibt abzuwarten, er dürfte jedoch aufgrund des höheren Budgets über mehr Möglichkeiten verfügen und vielleicht gelingt ihm ja auch bei uns wieder ein ähnlicher Glücksfall wie mit Julian Koch. Dringlichste Aufgabe wird nun jedoch sein, einen passenden Trainer zu finden, wobei ich doch eindringlichst davon abrate auf die Idee zu kommen, Neururer könnte eine passende Verpflichtung sein. ;)

Auf eins muss ich jedoch noch kurz eingehen: Einige haben nun nach seiner Verpflichtung gemeint, wir wären jetzt in der zweiten Liga angekommen. Dem muss ich zustimmen, denn es fühlt sich auch so an. Ob dies allerdings eine schlechte Sache ist wird sich zeigen. Euphorisch bin ich aufgrund seiner Verpflichtung nicht. Dies war ich bei Funkel auch nicht, bei Daum hingegen schon. Und man hat gesehen, wie lange es Daum bei der Eintracht ausgehalten hat. /MM

P.S.: Als erste Amtshandlung empfehle ich übrigens die Verpflichtung eines vernünftigen Friseurs, sofern er sich nicht als ein weiteres Mitglied der Backstreet Boys bewerben und mit seiner Frisur Nick Carter Konkurrenz machen will. ;)

Getippt: Die letzten 3 Spieltage

Ich habe ähnlich wie die Kollegen von fehlpass.com mir mal die letzten 3 Spieltage vorgenommen und ein wenig mit dem Kicker Tabellenrechner gespielt. Wobei mir meine Tipps dann doch besser gefallen. Natürlich ist dort eine gewisse Rot/Schwarz Färbung drin, aber möglich wäre es.

Was sind denn eure Tipps für die letzten 3 Spiele der Eintracht?

32. Spieltag: Mainz – Eintracht 0:1

33. Spieltag: Eintracht – Köln 2:1

34. Spieltag: Dortmund – Eintracht 3:0

Doku: “A Day In The Life”

Wer schon immer mal wissen wollten, was für ein hartes Leben ein Sportfotograf beim Bundesliga Fussball doch führt, dem empfehle ich dieses Meisterwerk der Videokunst von Blog-G.

Achtung! Menschen mit einem schwachen Magen sollten sich diese, teils doch sehr dramatischen Szenen, nur bedingt anschauen :-)

“Ich kann mich jetzt net schon widder uffreche, hier. De Schiedsrichder issn Vollpfoste gewese!”

Bilder vom Training am 24.03.2011

So, nun sind auch die Bilder sortiert und hochgeladen.

Get the flash player here: http://www.adobe.com/flashplayer

Größere Ansichten wie immer direkt bei flickr.

Have fun

Erstes Training unter Daum

Mittwoch, 23.03.2011, das erste Training unter dem neuen Übungsleiter Christoph Daum findet auf dem Trainingsgelände am Waldstadion statt. Leider konnte keiner von uns direkt vor Ort sein. Aber zumindest nach der Liveübertragung im hr möchte ihc kurz ein paar Eindrücke schildern.

Viele Medienvertreter sind gekommen, aber auch über 2.000 Eintracht Fans stehen oder sitzen rund um den Trainingsrasen. Als erstes taucht auch bei mir gleich die Frage auf, die Sebastian so schön in einem Tweet zusammengefasst hat auf:

Wo waren die ganzen Trainings-Touristen eigentlich als die Mannschaft sie WIRKLICH gebraucht hat? #Eintracht #Daumless than a minute ago via Echofon

Ein richtiges Training war es nicht. Von der Mannschaft waren nur wenige anwesend, da viele Verletzt oder mit ihrer Nationalmannschaft unterwegs sind. Es ist wohl eher ein erstes kennenlernen und beschnuppern bzw. eine Medienveranstaltung für den neuen Trainer, welcher diese sichtlich genießt.
Da nutzt er doch gleich die erste Gelegenheit und spricht von Nationalem und Internationalem Spitzenfussball oder zumindest in dieser Richtung. Solche Aussagen passen aber leider zum einen nicht zum aktuellen Kader und zum anderen nicht zu den Vorgaben des Vorstandes, sich nicht weiter neu zu verschulden. Das merken sogar die Herren vom hr. Wir werden sehen.
Aber auch einfache und klare Worte findet er: Das wichtigste Ziel ist so viele Punkte zu holen wie möglich. Recht hat er. Mindestens 6 Punkte müssen in den verbleibenden Spielen noch her. Den auf Relegation oder 2. Liga hat am Main keiner Lust.

Was bleibt aber nun vom ersten Training hängen? Der Trainer ist ein Mann, der klare Vorstellungen und Ziele hat, welche er Medienwirksam umsetzt. Die Frage ist, wie er die Mannschaft und den Vorstand darauf ausrichtet.

Der hr nutzt die Gelegenheit eine 30 Minuten Sondersendung zu machen, die man auch wunderbar in 3 Minuten hätte abhandeln können.
Technisch sind sie leider nicht in der Lage, einen HTML Code zum einbetten des Intervie bereit zu stellen, deswegen bleibt mir leider nichts anderes übrig als euch diesen Link an die Hand zu geben: Interview C. Daum

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft nun in dieser Länderspielpause auf das kommende Spiel gegen den VfL Wolfsburg und deren neuen Trainer Quälix Felix Magath vorbereitet. Eines steht aber heute schon fest:

Die Diva ist zurück!

Offener Brief EFC Schwarze Bembel

Sehr geehrter Herr Bruchhagen,
sehr geehrter Herr Skibbe,
liebe Spieler von Eintracht Frankfurt.

Als am Samstag Ralf den Ball im Strafraum fallen und sich von Raul überrumpeln ließ, lag blankes Entsetzen in der Luft. Als Tzavellas die Kugel aus 73 Metern in Tor schob, da war er da, der ersehnte Moment; dann folgten die Minuten, die Hoffnung machten – und mit Charisteas Treffer lachte uns die Geschichte aus; was blieb war trauriger Sarkasmus.

Als die Kommentare der Akteure nach dem Spiel uns allen Ernstes erklären wollten, wir hätten ein ordentliches Spiel gesehen, rieben wir uns die Augen. Die wollen uns verarschen, lautete die häufigste Reaktion. Hätte Fährmann nicht ein ums andere Mal waghalsig vor anstürmenden Schalkern gerettet, wir hätten gut und gerne mit 0:4 Toren verlieren können; kurz: Eintracht Frankfurt ist am Tiefpunkt angekommen.

Und wir tun so, als sei nichts geschehen. Nichts verändert sich und wenn, dann Kleinigkeiten und widerwillig. Obgleich noch acht Spiele zu absolvieren sind, glaubt derzeit kaum noch jemand ernsthaft an den Klassenerhalt – trotz der Tatsache, dass Eintracht Frankfurt bislang noch nicht einmal auf einem Abstiegsplatz stand. Gefühlt befinden wir uns in einem freien Fall und wir starren auf uns, wie das Kaninchen auf die Schlange.

Das muss ein Ende haben. Wir befinden wir uns tatsächlich seit geraumer Zeit in einer Art Schockstarre, die sich phasenweise in bitterbösen Sarkasmus löst. Dies mag für einen Moment notwendig sein, hilft auf Dauer aber nur dem Gegner. Altgediente Fans gehen nicht mehr ins Stadion, der Glaube an uns hat uns verlassen. Wie gelähmt präsentiert sich Eintracht Frankfurt und taumelt scheinbar rat- und tatenlos dem Abstieg entgegen.

In neun Rückrundenspielen gelang ein einziges Tor und kein einziger Sieg, in den vergangenen 15 Partien nur zwei. Seit dem elften Spieltag hat die Eintracht ein Torverhältnis von 5:25, in elf Spielen gelang gar kein Treffer. Dazu das Pokalaus in Aachen. Dies sind die nackten Zahlen; Zahlen die üblicherweise einen Absteiger repräsentieren.

Der Trainer wirkt ratlos – und weiß um diese Erscheinungsweise, der Vorstand vermittelt derzeit nicht, dass es einen unbändigen Willen gibt, die jetzige Situation zu verändern, und die Mannschaft scheint ein Trümmerhaufen – mit dem ärmsten Torhüter der Liga. Ralf Fährmann wird sich am meisten über seinen Bock gegen Schalke ärgern und er wird seinen Fehler wieder gutmachen, da muss ihm aber die Mannschaft helfen.

Es gibt genug Spieler, die lange im Verein sind, die auch nach außen hin Verantwortung übernehmen und sich kämpferisch der Situation stellen müssen, wie es augenscheinlich nur Ioannis Amanatidis macht, der sich dem Ernst der Lage bewusst scheint. Doch auch hier gilt: Worte schießen keine Tore.

Im Moment geht es nicht mehr um Einzelne, es geht nicht darum, wer spielt oder wie viel verdient. Es geht um das Schicksal der Frankfurter Eintracht, gegründet 1899. Wir laufen derzeit nicht nur Gefahr abzusteigen; wir laufen auch Gefahr, zum ersten Mal seit 1962 gegen den FSV Frankfurt um Punkte zu spielen und seit 1984 gegen die Kickers – während Mainz wohl mindestens im Uefa-Cup spielen wird.

Es geht im Moment nicht mehr darum, wer Schuld hat – der Vorstand, der Trainer, die Presse, das Umfeld – und es geht auch nicht mehr darum, wer Recht hat. Es geht überhaupt nicht mehr um Einzelne, nur insofern, als dass jeder, dem die Eintracht am Herzen liegt, ab nun alles dafür tun muss, dass wir in der Liga bleiben. Selbst wenn wir gegen St. Pauli verlieren, ist die Eintracht nicht abgestiegen. Schluss ist am 34.Spieltag gegen 17:20, dann wird abgerechnet. Solange bis dahin noch eine Chance besteht, müssen wir diese nutzen.

Oka Nikolov war dabei, als die Eintracht durch Fjörtofts Treffer 1999 gegen den 1. FCK in der Liga blieb, eine Eintracht, die wenige Wochen zuvor unter dem Trainer Fanz genauso mausetot da lag, wie nun. Oka Nikolov war dabei, als Alex Schur in der Nachspielzeit die Eintracht gegen Reutlingen in die erste Liga schoss – obgleich nach dem zwischenzeitlichen 3:3 alles vorbei schien.

Oka, erzähl den Jungs, wie das gewesen ist. Ladet Alex oder Jan-Aage ein, trefft euch im Museum, schaut euch die Szenen an, die Freude danach, seid hungrig, das auch erleben zu wollen. Wolfsburg, Schalke, Hamburg präsentieren sich desaströs, Gladbach und auch St. Pauli liegen noch hinter uns – lasst diese Mannschaften ihr Ding machen und konzentriert euch nur auf die Eintracht.

Marco Russ, nicht für sich selbst spielen, sondern für die Eintracht, für die Hunderttausende, die keinen Verein wechseln können bei einem Abstieg.

Halil, du bist doch ein feiner Fußballer, zeig es und glaub an deine Fähigkeiten.

Alex Meier, Mensch du bist ein Kerl, zeig dich. Nicht großmäulig, sondern mit breiter Brust, reißt euch gegenseitig mit, lauft für den anderen und für uns, die wir uns aus dieser Schockstarre lösen müssen.

Trainer, jeder andere wäre an deiner Stelle geflogen, gib uns das vom Chef gegebene Vertrauen zurück, zeige Flexibilität, rauft euch zusammen – für die Wochen, die noch bleiben.

Pirmin, du führst die Eintracht als Kapitän aufs Feld. Als Nachfolger von Alfred Pfaff oder Jürgen Grabowski, Ralf Weber oder Alex Schur. In der Winterpause wolltest du deinen Vertrag nicht vorzeitig verlängern – mangels Perspektive. Wie kannst du als Kapitän auflaufen und auf dem Platz mit dieser Leistung voran gehen? Gib die Binde ab – oder zeige dich ihrer würdig. Der Kapitän der Eintracht zeigt auf dem Platz, wo es lang geht. Dass du es kannst, hast du bewiesen. Erinnere dich daran.

Wir stehen vor einem fußballerischen Desaster historischen Ausmaßes. Und ihr seid die Protagonisten. Alles, was ihr mit der Eintracht erreicht habt, zählt im Falle des Abstieges nicht mehr.

Das gilt auch für den Chef, Heribert Bruchhagen, der sich stets einer großen Gefolgschaft sicher sein konnte, auch wenn es nicht immer so wirkte. Die jetzige zögerliche und wenig Hoffnung versprühende Haltung lässt viele sich abwenden, die den Chef bis vor kurzem noch massiv verteidigten. Dies zu merken, ist unserem Vorstandvorsitzenden durchaus zuzutrauen, der Kampf kann aber nicht lauten: einige wenige gegen den Rest. Auch andere haben Ahnung vom Fußballgeschehen, sind lange genug dabei und wissen insbesondere, was es für Eintracht Frankfurt für eine Zeit ist.

Es ist nicht die Zeit für Schuldzuweisungen, Überheblichkeit und Trotz. Es ist die Zeit der Selbstreflektion mit dem einzigen Ziel: Drinbleiben. Eintracht Frankfurt gegen den Rest der Liga.

Dies gilt natürlich auch für das Trainerteam und vor allem für langjährige Spieler. Ihr habt uns das Elend eingebrockt, also seid Männer und holt uns da raus. Im Falle des Abstieges seid ihr diejenigen, die die Eintracht in den Abgrund geritten haben. Das wird in der Geschichte für immer bestehen bleiben. Kämpft und rennt für euren Ruf, für eure Zukunft, motiviert euch gegenseitig und zeigt, dass ihr eine Mannschaft seid, auf die wir trotz der bislang katastrophalen Rückrunde stolz sein können.

Eintracht.

EFC Schwarze Bembel im März 2011

Eintracht Podcast kann jetzt auch mp3

Schon seit längerem habe ich die Anforderung hier leigen, wir mögen doch einen mp3 Feed einrichten für die Hörer mit ohne iDing. Bislang ist eine Realisierung an der Zeit und der technischen Umsetzung gescheitert. Da ich die letzten Abende Zeit hatte, habe ich mich dann mal mit den technischen Möglichkeiten auseinander gesetzt. Dank Tim Berger, dem aktuellen Entwickler von podpress (dem von uns genutzten WP Plugin), gibt es eine Möglichkeit.

Es gibt also jetzt folgende drei Feed Möglichkeiten für den Podcast:
1. Der Enhanced Audio Podcast mit Kapitelmarken für iDing benutzer/innen – Link
2. Der mp3 Audio Podcast für alle die ihn haben wollen – Link
3. Der Video Podcast im iPhone Format – Link

In genau dieser Reihenfolge findet ihr die Links auch rechts in der Seitenleiste.
Den mp3 Feed wird es nur hier im Blog und nicht in iTunes geben.

Jetzt aber noch zur technischen Umsetzung, für alle die es interessiert:

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Alle Eintracht Tore der Hinrunde 2010/2011

Wer sich nach dem erfolgreichen Testspiel von gestern noch einmal alle Tore der Hinrunde anschauen möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu.
Im letzten Jahr reichten 9:49 Minuten für alle Tore der Saison 2009/2010. Dieses mal werden bereits 9:45 Minuten allein für die Hinrunde benötigt.