Tschüss 2011. Hallo 2012.

Ein weiteres spannendes Podcast Jahr geht zu Ende. Die erste Jahreshälfte sollte man eigentlich am besten vergessen, zumindest was das Sportliche angeht. Aber auch solche Momente muss man dann wohl überstehen. Die zweite hälfte war ja dann doch um einiges angenehmer.

Bedanken möchte ich mich beim Podcast Team, ohne die alle Folgen in 2011 nur halb so viel spaß gemacht hätten und bei den Leuten, die es geschafft haben unser geblubber insgesamt über 61.000 mal an zu hören.

Ich persönlich freue mich auf alle Aufnahmen in 2012 und hoffe das wir weiterhin so oft gehört werden und es auch reichlich Feedback gibt.

Euch allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2012!

Absage: Eintracht Podcast – Fussball schauen #001

Gestern gab es die Ankündigung, heute kommt die Absage.

Leider müssen wir das ganze um ein paar Auswärtsspiele verschieben. Einen Teil des Teams hat die Erkältungszeit weg gebröselt und andere haben leider terminlich was dazwischen bekommen.

Am am Dienstag gibt es ganz sicher die neue Folge Live.

Bis dahin, allen ein schönes Wochenende.

Ankündigung: Eintracht Podcast – Fussball schauen #001

Da wir uns ja aller gerne mal über den Standard Fussball Kommentartor aufregen, wollen wir mal was daran ändern. Deswegen gibt es uns am Sonntag während des Spiels gegen Ingolstadt Live zu hören.

Save the Date: Eintracht Podcast Fussball schauen: 30.10.2011 gegen 13:15 Uhr

Das ganze läuft wie folgt: Wir setzen uns bei Chips und Getränken auf die Couch und quatschen über das was da läuft und uns gerade sonst noch so zu Eintracht einfällt. Wer keine Lust hat auf den Standard Kommentartor darf uns dann gerne zuhören. Die Links dazu findet ihr auf der Live Seite.

Ich hoffe die Technik spielt mit wie geplant. Wirklich getestet haben wir es vorher nicht :-)

Sollen wir noch einen Chat einrichten oder reichen Kommentare per Twitter und Gesichtsbuch?

Die lieben Fans

Zu einem guten Kaffee am Morgen gehört einfach der tägliche Eintracht Pressespiegel. Ich möchte wissen was es neues gibt, wer was gesagt hat und wer was gesehen hat um möglichst dicht am Geschehen zu sein. Allerdings gibt es auch viele Tage an denen ich den Kaffee weglassen könnte, da der ein oder andere Artikel meinen Puls bereits genug in Wallung bringt. Heute ist einer dieser Tage.

Bereits gestern durfte ich einen Artikel lesen, der schreibt, der grosse Vorsitzende denke darüber nach, die Strafen für Fanvergehen auf die Eintrittspreise umzulegen. Das mal wieder die einfache Gleichung aufgestellt wird wo “Fan in der Nordwestkruve” = Ultra = Hooligan ist, lasse ich einfach mal unbeachtet. Dieses Thema wäre alleine schon einen Blog Eintrag Wert, aber solange die Informationsquelle einzig und alleine die Bild ist, lassen wir das einfach mal dahin gestellt :)

Nun bezieht sich aber heute morgen die Frankfurter Rundschau auf genau jene Aussage und widmet dem Thema einen Kommentar der meine Anzahl der grauen Haare in die Höhe treibt. Sätze wie

Die ganze Zeit über hat sich die Eintracht darum so gut wie gar nicht gekümmert, sie hat sogar zugelassen, dass Hooligan-Gruppen Transparente im Stadion anbrachten.

Genau, das hört sich nach Eintracht an, NICHT! Die Eintracht blieb in der Vergangenheit immer “unaufgeregt” und hat sich auf Ihre eigene Art um die Probleme gekümmert. Ohne möglichst hart durchzugreifen, damit die Öffentlichkeit hat was Sie will. Nein, der Dialog wurde gesucht und vernünftige Lösungen wurden etabliert. Es ist ein Unterschied ob ein Thema sachlich behandelt wird oder ob sich niemand drum kümmert.

Ich möchte weiterhin dass mit mir als Fan unaufgeregt umgegangen wird, auch wenn einige in meiner “Zunft” durchaus anderes verdienen. Ich möchte dass das Fan-Thema sachlich behandelt wird und nicht öffentlichkeitswirksam. Ich möchte das der Dialog zwischen Eintracht und den Fans weiter ausgebaut wird. Und ich möchte dass die Presse zu diesem Thema Ihre Klappe hält!

Es gibt schliesslich wichtigere Dinge. Wir spielen heute in Bochum. Ohne Gekas. Dafür mit Jimmy Hoffer. Natürlich im fast schon selbstverständlich gewordenen 4-4-2 (oder 4-1-2-1-2 wie es der ein odere andere auch nennen mag). 2 Stürmer, die hoffentlich ordentlich Tore schiessen. Und hinten im Tor der frisch vertragsverlängerte ewige Oka. Was soll uns da schon passieren. Und somit verbringe ich den Tag mit einem Ohrwurm (Keiner wird es wagen)und freue mich auf das wirklich wichtige: Das Spiel!

 

Zwietracht bei der Eintracht?

Der Blick auf die aktuelle Tabelle bringt mir immer wieder ein breites Grinsen ins Gesicht.  Allerdings gibt es zur Zeit auch Dinge die mich nachdenklich stimmen. Unser Vereinsoberhaupt Peter Fischer hat vor einigen Tagen durchblicken lassen, dass Ihm mehr “Eintracht” in der Mannschaft gefallen würde. Hiermit hat er sicherlich nicht ganz unrecht, aber das Ziel des direkten Wiederaufstiegs, hat einfach Priorität. Für mich ist es allerdings ein Wermutstropfen wenn ich sehe wie die Mannschaft, die schon nicht so viel “Eintracht” ist, sich nach Heimspielen in die Kabine verabschiedet. Ein bisschen die Hände hoch und “hey hey hey”, kurzer Applaus und ab geht’s zum duschen. Am Freitag Abend hatten die Fans die Mannschaft animiert die Pippi Langstrumpf zu tanzen und zu singen. Eine Runde gesungen und gehüpft, kurzer Applaus für die Fans und ab geht’s zum duschen.

  • 10 Spiele ungeschlagen
  • Tabellenführer
  • Dritter Sieg in Folge

Zweite Liga hin oder her, das ist ein Grund zum feiern. Und das gemeinsam. Aber woher soll der Zusammenhalt kommen? Die “alten” Eintrachtler wie Köhler oder Meier haben nicht das beste Verhältnis zu den Fans. Dazu kommen die eher leisen Vertreter wie Nikolov oder Jung. Tja und dann sind da noch die Neuen. Auch Trainer und Manager scheinen den Wiederaufstieg gerne professionell und trocken durchziehen zu wollen. Für spontanes, nicht von der Fussball AG organisiertes feiern, scheint aktuell noch kein Platz zu sein.

Wir sind in der zweiten Liga, schlimm genug. Aber was Frankfurt ausmacht ist die Eintracht, auch zwischen Fans und Mannschaft. Und auch an diesem Zusammenspiel muss bei den vielen neuen Gesichtern gearbeitet werden. Von beiden Seiten bitte.

Guter Kader? Schlechter Kader?

Irgendwie fällt mir gerade kein schlauerer Titel für diesen Beitrag ein.

Eigentlich gibt es aktuell nicht wirklich viel von der Eintracht zu berichten. Und genau das ist es, was mich ein wenig in Unruhe versetzt. Ich hatte eigentlich erwartet, jetzt wo das Magische Dreieck komplett ist, würden die Asse bei den Verpflichtungen aus dem Hut gezogen und der Kader wäre klar. Aber was da kommt, ist mir zu wenig.

Die Verpflichtung von Lehmann  vom FC St. Pauli und auch Kessler vom FC Köln, ausgeliehen nach St. Pauli, sind positiv und der Abgang von Altintop ist auch genau das was wir wollten. Den Weggang von Fährmann kann ich in Hinblick auf den Abschied von Neuer aus Schalke und der damit Verbundenen Chance für Ralle nachvollziehen, hätte es aber auch gut gefunden wenn er geblieben wäre. Auch wenn er nicht immer 100% war, hat er doch gezeigt, dass er Potential hat.

Den Verlust von Franz kann ich nicht nachvollziehen. Was da jetzt genau abgelaufen ist und wer nicht oder doch mit wem gesprochen hat ist mir dabei auch völlig egal. Ich halte es nur für fahrlässig, einen Spieler der gute Qualitäten in der Abwehr hat und dabei auch noch ein gutes Standing bei den Fans genießt, ziehen zu lassen.
Klar gibt es da auch genug hungrige Junge Spieler die sich in Liga Zwei beweisen können und wollen, aber wir wollen doch auch im kommenden Jahr wieder oben spielen und da brauchen wir Spieler mit Erfahrung. Dann gibt es zwar noch die ablösefreien Kandidaten und die Möglichkeit der Leihe. Bei ersteren, ist immer die Frage ob sie gerade bei uns spielen wollen und ausgeliehen, seihen wir mal ehrlich, das gab es schon einige Zeit nicht mehr bei uns.

Mal ganz davon abgesehen, dass wir doch immer gesagt haben wir wollen Spieler die auch mal den Mund aufmachen und gerade in der Abwehr die Leute antreiben und zusammen halten. Da war Franz doch genau der richtige für.

Das Thema habe  ich heute auch schon mit Marvin über Twitter diskutiert, aber ich scheine mit meiner Meinung allein da zu stehen. Wie seht ihr denn das Thema der Ab- und Zugänge?

Da ist er, der neue Trainer

Gestern Abend lief es schon durch Twitter und Facebook und kurz danach gab es dann auch die offizielle Bestätigung. Armin Veh ist der neue Trainer von Eintracht Frankfurt.

Heute morgen gab es dann die Vorstellung im Rahmen der üblichen PK. Wer Lust und Zei that, kann diese bei den Kollegen von Liga1.tv nachschauen.

Ich persönlich freue mich zum einen, dass ich mit meiner Einschätzung, dass es keiner der bislang in der Presse genannt Personen wird, richtig gelegen habe und zum anderen das dem Gespann Bruchhagen/Hübner es gelungen ist einen Trainer wie Veh zu verpflichten. Persönlich bin ich der Meinung, dass der neue Übungsleiter durchaus kein schlechter Kandidat für das Ziel “Wiederaufstieg” ist, auch wenn er bislang nur beim VfB Stuttgart so richtig gezeigt hat was er kann.

Der geforderte Umbruch ist es allerdings nicht. Zu ähnlich sind sich die alten und die neuen Charaktere und auch das Grundgerüst scheint man nicht ändern zu wollen. Zumindest belegen das Ausagen wir “wenig abgänge” und nur “punktuell verstärken”. Ähnlich sieht das auch Podcast-Kollege Sebastian.

Bleibt zu hoffe, dass die punktuelle Verstärkung länger hält als nur die Rückrunde und das die gebliebenen Spieler aus der Misere Abstieg gelernt haben.

Fest steht schon einmal, dass es aufgrund des engen Zeitplans keine Saisoneröffnungsfeier geben wird und der Trainingsbeginn vom 08.06. auf den 11.06. verschoben wurde.

Bis dahin ist es nicht mehr lange.

Der neue Sportmanager…

Hübner also. Der ehemalige Manager des Pokalfinalisten MSV Duisburg hat sich nun also unserer Eintracht angeschlossen. Erwartet hätten es nicht viele. Auch ich habe zuletzt an einen Doppelwechsel von Foda/Kreuzer geglaubt und insgeheim sogar auf Beiersdorfer gehofft. Einige Spatzen haben es jedoch schon am Samstag Abend von den Dächern gepfiffen, dass er für die Eintracht in Frage käme….und nun ist er da, der Bruno.

Noch ist mir unklar, ob sein Geburtsort (Mainz-Kastel) bei einigen für Unmut sorgen wird aber unbestritten ist, dass er sich mittlerweile in der 2. Liga einen Namen gemacht hat. Zum ersten Mal in der Funktion des Managers war er in Wehen Wiesbaden tätig, wo er einen Kader zusammenstellte, der zwischenzeitlich auch mal in der 2. Bundesliga gespielt hat, was für einen Verein wie den SV Wehen (Wiesbaden) damals eine beträchtliche Sache war. Danach zog es ihn zum MSV und auch hier konnte er nach deren Abstieg trotz finanzieller Engpässe einen Kader zusammenstellen, der ständig im ersten Tabellendrittel zu finden war und schließlich sogar in’s diesjährige Pokalfinale kam. Mit einem Spieleretat von geschätzten 7 Mio. eine durchaus respektable Angelegenheit.

Im Gegensatz zu unserer bisherigen „Transferphilosophie“ zeichnen sich die Spielertransfers von Hübner (jedoch in Zusammenarbeit mit Sasic) dadurch aus, dass er oftmals junge und talentierte Spieler von vermeintlich größeren Clubs ausleiht und ihnen dadurch Spielpraxis ermöglicht. Dies hat zur Folge, dass sich aus der Mehrzahl dieser Transfers richtig gute Spieler entwickeln, die nicht nur Talent besitzen, sondern dieses auch auf den Platz bringen. Gut zu sehen war dies in der vergangenen Saison an dem vom BVB ausgeliehenen Julian Koch, der beim MSV zu einer tragenden Säule wurde. Gleichzeitig hat man es unter seiner Regie auch nicht verpasst, eine gesunde Mischung zwischen Jung und Alt zu finden, weswegen man günstig vergleichsweise hochwertige Spieler aus Liga 1 verpflichtete (Banovic), die dem Team gut taten.

Inwieweit Hübner diese Transferpolitik auch bei uns umsetzen wird bleibt abzuwarten, er dürfte jedoch aufgrund des höheren Budgets über mehr Möglichkeiten verfügen und vielleicht gelingt ihm ja auch bei uns wieder ein ähnlicher Glücksfall wie mit Julian Koch. Dringlichste Aufgabe wird nun jedoch sein, einen passenden Trainer zu finden, wobei ich doch eindringlichst davon abrate auf die Idee zu kommen, Neururer könnte eine passende Verpflichtung sein. ;)

Auf eins muss ich jedoch noch kurz eingehen: Einige haben nun nach seiner Verpflichtung gemeint, wir wären jetzt in der zweiten Liga angekommen. Dem muss ich zustimmen, denn es fühlt sich auch so an. Ob dies allerdings eine schlechte Sache ist wird sich zeigen. Euphorisch bin ich aufgrund seiner Verpflichtung nicht. Dies war ich bei Funkel auch nicht, bei Daum hingegen schon. Und man hat gesehen, wie lange es Daum bei der Eintracht ausgehalten hat. /MM

P.S.: Als erste Amtshandlung empfehle ich übrigens die Verpflichtung eines vernünftigen Friseurs, sofern er sich nicht als ein weiteres Mitglied der Backstreet Boys bewerben und mit seiner Frisur Nick Carter Konkurrenz machen will. ;)