Vorankündigung Waldtribüne

Falls ihr es noch nicht mitbekommen haben solltet, was aber quasi unmöglich ist, wir sind morgen vor dem Spiel gegen Bremen auf der Waldtribüne.

Der Zeitplan sieht ungefähr so aus:

16.15 Infos
16.20 Doc
16.25 Ein japanischer Fanclub zu Gast bei der Eintracht
16.30 Eintracht Podcast
16.40 Öri berichtet über HoGeSa
16.45 Willi Neuberger
16.55 Mannschaftsaufstellung

Wir freuen uns, wenn viele von euch auch da sind. Falls ihr Fotos macht, während wir uns da zum Adler machen, dann lasst uns doch einen Link zukommen oder ladet Sie auf unsere Facebook Seite.

Attacke!!!

Twitternachlese – Eintracht gg. Stuttgart

Wir versuchen mal was neues. Eine kleine Nachlese von ausgewählten Tweets zum heutigen Spiel. Zum teil eigenen, aber auch alles andere was so durch läuft.

Auf geht’s

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Kundenkreis Fußball Fan

Der Fußball Fan an sich möchte ungern als Kunde gesehen und behandelt werden. Hierzu zähle ich mich auch. Allerdings gilt dies lediglich für die Beziehung zwischen meinem Verein und mir. Das liegt eigentlich auf der Hand, ist aber dennoch für viele offensichtlich nicht zu verstehen. So zum Beispiel der Caterer “Aramark” der sich im Frankfurter Stadion um Würstchen und Bier kümmern soll. Nicht nur dass ein Bier mittlerweile 6,20€ kostet… Nicht nur dass das eingeführte Pfand so mies organisiert ist, dass auch hieran nochmal ordentlich verdient wird…. Nein, jetzt werden noch nicht mal mehr die Becher voll gemacht. Statt 0,5l kommen jetzt nur noch 0,4l in den Becher und werden weiter als halbe Liter verkauft. Das war keine Ausnahme am vergangenen Spieltag oder ein Versehen, sondern ein System, das trotz vielfacher Beschwerde durchgezogen wurde.Bier BauchladenFrechheit

 

 

 

 

 

Der Bauchladen der jungen Dame ist gefüllt mit halbleeren Bechern. Und natürlich beschwert sich der Käufer hier. Habe ich auch gemacht. Das führte zu ner Menge “gepansche” weil vom einen ins andere Bier geschüttet wurde. Aramark, ganz ehrlich: geht’s noch?? Für Euch sind wir Kunden! Wir sind nicht Eure Fans! Das ganz ganz sicher nicht! Also behandelt uns auch so und versucht nicht uns zu verarschen.

Am Mittwoch abend ging’s dann gleich weiter. Ich war in Darmstadt mir den FSV anschauen. Leider habe ich’s nicht zum Anpfiff geschaft, sodass die Kassenhäuschen am Seiteneingang schon geschlossen waren als ich kam. Der nette Ordner sagte, dass es in der Lilienschänke noch Karten gibt, also ging’s dahin. Dort zapfte in einer nicht wirklich vollen Kneipe eine Frau Bier, die auf die Frage nach Karten mit einem pamigen “Nein” reagierte, uns keines Blickes würdigte und weitere Fragen einfach völlig ignorierte. Andere Gäste kommentierten das Schauspiel mit Sätzen wie “Rede doch mal mit Deiner Kundschaft” was aber auch ignoriert wurde. Am Haupteingang habe ich dann noch eine Karte bekommen, weil das Spiel selbstverständlich nicht ausverkauft war.

Seit diesen 2 Erlebnissen denke ich darüber nach, wie der Fussball Fan hier wahrgenommen wird und wie eigentlich die Realität aussieht. Das Image der lauten, stets besoffenen Verrückten haben wir nun einmal. Nicht selten zurecht. Was aber nichts an der Tatsache ändert, dass grade die Bewirtungsunternehmen verdammt viel Geld mit uns Fans verdienen.  Und dessen sollten sich die Aramarks und Lilienschänken dieser Welt mal bewusst werden.

Ich weiss, dass ich all das nicht ändern kann, aber ich werde (auch wenn’s mir echt schwer fällt) ab sofort auf alle Angebote im Stadion verzichten. Bier, Ebbelwoi und Worscht nur noch vor den Toren, wo es sowieso viel besser schmeckt. Auch die Lilienschänke wird mich nicht wiedersehen (was zugegebener Massen weder mir noch der Lilienschänke wirklich was auchmachen wird). Die ca. 15€ die ich wöchentlich im Stadion gelassen habe, werden bei Aramark nun keine Umsatzeinbrüche und Entlassungswellen hervorrufen. Aber ich bin es leid, dieses Unternehmen was sich voll auf sein Monopol verlässt, noch weiter zu unterstützen. Ich kann nur hoffen dass sich hier was ändert. Denn eigentlich trink ich ganz gerne auch während dem Spiel mal ein Bierchen oder nen Ebbelwoi ;)

Die Sache mit der Klausel….

Heute mal ein Gastbeitrag vom lieben Jörg:

Nach den Abgängen von Sebastian Rode, Pirmin Schwegler und Sebastian Jung flammt erneut die Kritik an den ungeliebten Ausstiegsklauseln massiv auf.
Online Blogs wie zum Beispiel http://neunundfuenfzig.com/ schreibt unter dem Titel “Schmeißt die Fuffies in die Liga” wie folgt: “Wie kann es sein, dass ein professioneller Club Geld zum Fenster herausschmeißt?” Doch wirft ein Club durch die In­kauf­nah­me einer Ausstiegsklausel wirklich Geld aus dem Fenster? Ich sage eindeutig nein! Ein Verein, der finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist, kommt heute nicht mehr um diese Klauseln in dieser Höhe herum, wenn er überdurchschnittliche Spieler holen oder seine Leistungsträger halten will. Denn machen wir uns doch nichts vor, im Profisport geht es um Geld und danach kommt erst mal lange nichts. Hat man dieses nicht in ausreichender Menge, so muss man Kompromisse eingehen. In der Regel heißt dieser dann Ausstiegsklausel unter Marktwert.

Das Beispiel Schwegler:

Pirmin Schwegler wechselte zum 01.07.2009 bei einem Marktwert von ca. 1,5 Mio Euro für 500.000 Euro Ablöse von Bayer Leverkusen zur SGE und wechselt nun für ca. 1,9 1,0 Mio Euro zu Hoffenheim. Das mag bei einem Marktwert von 6 Mio Euro (Quelle: Transfermarkt.de) wie “Peanuts für Spieler dieser Qualität.” aussehen, doch man darf nicht nur auf die nackten Zahlen schauen.
Pirmin machte in der Zeit von 2009 bis heute 141 Spiele, war Kapitän, trug zu Ab- und Aufstieg, sowie dem Erreichen der Euroleague bei. Die Frage, die man sich stellen muss ist, wie viele Spiele hätte er gemacht, wenn die Eintracht sich nicht auf eine Ausstiegsklausel eingelassen hätte?
Dazu werfen wir am besten einen Blick auf den 05.04.2012. An diesem Tag schreibt die Frankfurter Rundschau in ihrem Artikel “Dass er seinen Vertrag jetzt und nicht schon vor 15 Monaten verlängerte, ist umso bemerkenswerter, da er am Saisonende ablösefrei die Eintracht hätte verlassen und bei einem neuen Arbeitgeber ein sattes Handgeld hätte einstreichen können.”.
Schwegler hatte um 3 Jahre verlängert, doch wie genau ist dieser Vertrag zu werten? Die Eintracht hatte schlicht die Wahl zwischen Verlängerung mit Inkaufnahme der Ausstiegsklausel oder einem ablösefreien Wechsel des Spielers im Sommer 2012. 0 Euro und der Verlust eines zu dieser Zeit mehr als unverzichtbaren Leistungsträgers oder 1,91,0 Mio Euro sicher und die Gewissheit zu haben, dass der Spieler mindestens noch ein Jahr das Trikot der Mannschaft trägt. Aus einem Jahr wurden sogar zwei, in denen Pirmin (zumindest über weite Strecken) seinen Wert für die Mannschaft unter Beweis stellte und man trotz alledem am Ende, von einem beiderseitigem gewinnbringenden Engagement bei der Eintracht sprechen kann.

Was bleibt?

Primin Schwegler ist nur ein Beispiel, zeigt aber deutlich, dass das Heft des Handelns bei Transfers schon lange nicht mehr in den Händen der Vereine liegt, deren Sponsoren nicht SAP, VW, Bayer oder Scheich xyz heißen und das sollte auch langsam dem letzten Fußball Romantiker bewusst werden. Klauseln sind schon lange nicht mehr die Ausnahme sondern die Regel. Man findet sie von Marco Reus bis Sebastian Jung. Alle Vereine haben sie und ein Ende ist nicht in Sicht….

Vier Jahre Eintracht Podcast + eine kleine App

Heute vor 4! Jahren ist die erste Eintracht Podcast Folge in dieses Internet gelangt. Seit dem sind ihr noch viele weitere gefolgt und es haben sich eine Menge Menschen dem Podcast angeschlossen. Als ich damals die Idee hatte, wusste ich nicht wo die Reise hin geht. Aber ich wusste, dass ich es versuchen wollte. Heute bin ich jeden Dienstag aufs neue froh, es ausprobiert zu haben.

Danke an das Team, für die tollen 4 Jahre!
Danke an die Hörer, für die Zahlreichen Downloads jede Woche und die vielen Kommentare!

EP Sounds - Ohne Meier keinen dreierUnd weil ich ungern einen Geburtstag feiere ohne einen drauf zu legen und es ja immer mal wieder Forderungen nach Outtakes oder der gleichen gibt, ist ab heute die EP Sounds App kostenfrei für euer iPhone im App Store.
Dort enthalten sind etwas mehr als 20 Random Sounds aus verschiedenen Podcast Folgen, welche ihr mit per Touch oder Shake in einer beliebigen Reihenfolge abspielen könnt. Und es sind ein paar sehr lustige dabei ;-)
Mit den kommenden Updates werden noch weitere Schnipsel dazu kommen. Es dauert einfach etwas, alle 138+x Folgen noch einmal durch zu hören.

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Über Feedback zu App und zu unserem Podcast freuen wir uns riesig. Und wenn wir die 1.000 Fans bei Facebook knacken werden wir uns auch noch mal was überlegen :-)

Die Alternative zur Porto-Auswärtsfahrt

 

Gestern konnten ab morgens 10:00 Uhr Tickets für das Euro League Spiel der Eintracht beim FC Porto bestellt werden. Keine 8 Stunden später wurde das Formular bereits wieder von der Webseite genommen und damit war’s auch schon vorbei mit der möglichen Bestellung. Die Preise für Flüge wurden von den Fluggesellschaften nach der Auslosung selbstverständlich gleich mal in Höhen geändert die nicht mehr für jeden aus der Portokasse finanzierbar sind.

Wer also keine Tickets bekommen hat oder nicht über das nötige Kleingeld verfügt, aber trotzdem ein tolles Fussballerlebniss im Kreise Gleichgesinnter verbringen möchte hat jetzt Dank Marcel Hotze eine wunderbare Alternative.
In der Welcomezone des Waldstadions wird am 20.02 ein Public Viewing stattfinden um im Wohnzimmer der SGE ein hoffentlich erfolgreiches Spiel unserer Jungs sehen zu können.20121020-180804.jpg

Die Fakten:

  • 450 Tickets sind zu einem Preis von 20 Euro pro Person erhältlich
  • Getränke können vor Ort gekauft werden und sind nicht im Preis enthalten
  • Geschaut wird auf einer Grossleinwand
  • Von DJ-Max Marc Nachtrab gibt’s was die Ohren

Wenn Ihr Interesse habt könnt Ihr Marcel direkt über Facebook kontaktieren oder aber auch der Gruppe oder Veranstalltung beitreten:

Europa wird Schwarz, Weiss, Rot!!

FC Porto – SGE zusammen mit Freunden

Eine super Aktion die hier ins Leben gerufen wird und mal wieder ein Zeichen für das grosse Engagement und den Einfallsreichtum den Eintracht Fans an den Tag legen wenn’s um den geliebten Verein geht.

Rückblick 2013

Das Jahr ist in ein paar Stunden rum und ich habe versucht das Jahr mal in Zahlen Revue passieren zu lassen. Leider gibt es keine wirklich guten Statistik Möglichkeiten für Podcasts, weswegen die Zahlen eher so als fast Richtig zu sehen sind.

In 2013:

Das alles wäre ohne Alex, Marvin, Jesus und Sebastian nicht möglich gewesen. Deswegen sagen ich an dieser Stelle noch einmal DANKE!

Aber auch DANKE an die Gäste im Podcast und vor allem an die Höherer, die diese Riesen Zahl an Downloads geschaffen haben.

Allen einen Guten Rutsch und auf Wiederhören in 2014.

Krisengerede

Schon die letzten Wochen wurden hier und bei www.diefalscheneun.com äußerst kritisch beäugt, aber was sich gestern in der ersten Halbzeit in Tel Aviv abspielte, stellte alle vergangenen Ereignisse in den Schatten. Zwar trat die Mannschaft, wie gefordert, mit stark veränderter Aufstellung an, allerdings ließ jeder, ausnahmslos jeder, jeglichen Willen vermissen, sich in diesem Spiel positiv zu präsentieren. Anscheinend war niemand gewillt, sich für die erste Elf anzubieten, sondern schien viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt zu sein. Das sich die Truppe von Paulo Sousa dann in einen Rausch spielte, hing weniger mit deren Stärke, als viel mehr mit unserer eklatant grausamen Abwehrleistung zusammen. Warum Zambrano überhaupt spielte, verstehe ich auch am Morgen danach nicht. Dies macht noch immer gar keinen, aber wirklich überhaupt keinen, Sinn, da wir so am Sonntag eine Innenverteidigung aufbieten werden, die so noch nicht zusammengespielt hat. Danke dafür, Herr Veh. Für Sonntag frage ich mich auch ernsthaft, ob es Sinn macht, an Flum und Russ festzuhalten. Beide haben gestern einen – erneut – fürchterlich schlechten Tag erwischt und standen komplett neben sich. Generell fand im Mittelfeld keinerlei Aufbau statt, sodass die Abwehr gar versuchte, dieses durch lange Bälle nach vorne zu überbrücken. Bezeichnend, wenn man überlegt, dass das Mittelfeld in der vergangenen Saison noch unser Herzstück war. Mit Inui hatte einer dieser Mittelfeld”motoren” die Möglichkeit, sich wieder an die erste Elf heranzutasten. Aber was er bot, war nicht mehr als amateurhaft. Viel zu flapsige Ballverluste, eine Fehlpassquote von gefühlten 90% und dazu noch wenig ideenreich. So hilft er keiner Mannschaft der Welt weiter. Und was gegenwärtig mit Anderson los ist, versteht man auch nur schwer. Der einstige Fels in der Innenverteidigung der Eintracht steht seit Wochen neben sich und leistet sich ein ums andere Mal fatale Fehler, die direkt zu Gegentoren führen. Und auch ein Zambrano ist gegenwärtig ein Schatten seiner selbst, einzig sein ständiges Lamentieren gibt es noch in regelmäßigen Abständen zu sehen. Sowieso…andauernd wird in der Innenverteidigung gemeckert. “Foul gegen den Zambrano” hier, “Anderson wird umgestoßen” da, “das Tor darf nicht zählen wegen Abseits” dort. Ständiges “mimimi” anstatt einfach mal seinen verdammten Arsch hochzubekommen und zu kämpfen. Um jeden Zentimeter, um jeden Ballgewinn. Gibt es irgendwo die Möglichkeit, sich für den Rest der Hinrunde zwei neue Innenverteidiger zu leihen? (jk)

Was mir zudem missfällt ist die Tatsache, dass die schlechte Leistung zwar bei Trainer und Führung angekommen ist, jedoch offensichtlich nicht bei der Mannschaft. Da posten die Spieler lieber fröhlich ihre Fotos auf Instagram, Twitter, etc. und gratulieren anderen Spielern zu deren Leistung, anstatt die eigene zu reflektieren. Wir mögen in einem Zeitalter leben, in dem selbiges alltäglich erscheint, aber mir kommt es so vor, als würde dies die nötige Konzentration auf die wesentlichen Dinge – ihre Arbeit auf Trainingsplatz und Spielfeld – verschleiern.

Die gestrige Leistung war peinlich und ein Schlag ins Gesicht für alle mitgereisten Fans, die massig Kohle in einen solchen Trip stecken und dann mit einer solchen Leistungsverweigerung “belohnt” werden. Ja, mit Beginn der zweiten Hälfte lief es etwas besser, die Spieler schienen wenigstens zeitweise bemüht zu sein, ohne jedoch wirklich einen Schlüssel für das Spiel zu finden. Bezeichnend und erschreckend zugleich, ging es hier doch um einen vergleichsweise mäßigen Gegner. Wenn man wirklich jemanden hervorheben will, so könnte man den Namen Schröck fallen lassen, der zwar in Halbzeit 1 auch zum desaströsen Abwehrkollektiv gehörte, sich jedoch in der zweiten Hälfte immens steigerte und viele gute Chancen einleitete. Ansonsten war dies schlichtweg peinlich und auch der vielgelobte Kevin Trapp muss sich die Kritik gefallen lassen, dass er mittlerweile meilenweit von seiner Form der Vorsaison entfernt ist.

Was bleibt? Bis auf leere Portemonnaies der Fans? Bis auf den Schmerz, den ein Fan auch am Tag danach noch verspürt, insbesondere, wenn er von Kollegen darauf angesprochen und vielleicht gar belächelt wird? – Letzter Stopp: Mainz. Sicherlich mit erneut veränderter Elf, leider nicht in allen Mannschaftsteilen. Wer in der Innenverteidigung spielen soll, dies weiß wohl niemand so genau. Vielleicht wird’s Kempf, der in Sachen Mainz jedoch keine guten Erinnerungen haben dürfte. Vielleicht auch Flum, der diese Position ja eigentlich nicht noch schlechter spielen kann, als seine bisherigen Positionen bei der Eintracht. Oder vielleicht auch Russ, der seine Unfähigkeit auf dieser Position ja ebenfalls schon unter Beweis gestellt hat.
Ganz gleich: Wenn die Leistung am Sonntag ähnlich erschreckend wird, wie es in Tel Aviv der Fall war, kann man davon ausgehen, dass die Stimmung auch in Frankfurt langsam kippt. Man sollte aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben und nicht erneut offenen Auges in den Abstieg rennen. Vielleicht muss man dann schon im Winter den Schnitt machen und einige der erfolglosesten Kicker zu anderen Vereinen transferieren. Vielleicht. Vielleicht.

Maccabi Tel Aviv im Kurzcheck

Mit dem kommenden Gegner erwartet die Frankfurter Eintracht die vermeintlich härteste Nuss in der bisherigen Gruppenphase der Europa League. Deutlich machte dies nicht zuletzt der 2:1 Sieg des ehemaligen Vereins von Avram Grant gegen Bordeaux, sondern auch die Tatsache, dass Maccabi Tel Aviv momentan auf dem ersten Tabellenplatz der israelischen Liga rangiert. Topscorer dort ist der noch aus Rostock bekannte Rade Prica, welcher zwar seine beste Zeit als Nationalstürmer Schwedens schon gehabt hat, aber noch immer ein torgefährlicher Angreifer ist. Gecoacht wird das Team vom ehemaligen Dortmunder Spieler Paulo Sousa. Der Mann mit dem wallenden Haar beschreibt Maccabi als seine bislang größte Station, wenngleich er zuvor auch bereits Trainer in England war. Die Voraussetzungen, erfolgreich arbeiten zu können, scheinen allerdings bei Maccabi – einem von drei Erstligaclubs aus Tel Aviv – recht groß zu sein. Interessanterweise arbeitet im Management des Clubs ein ganz bekannter Name. Cruyff. Zwar handelt es sich hier nicht um Johann, sondern um seinen etwas erfolgloseren Sohn Jordi, der zwar als Spieler kaum für Schlagzeilen sorgte, jedoch in seiner Tätigkeit als Manager maßgeblich für den Erfolg bei Maccabi Tel Aviv verantwortlich ist. Nicht zuletzt wegen ihm konnte der Club in der vergangenen Saison zum ersten Mal seit 10 Jahren die israelische Meisterschaft feiern.
Aufpassen muss die Eintracht insbesondere auf Eran Zahavi, den vielleicht feinsten Fußballer in Reihen von Maccabi, welcher sich in der vergangenen Saison nach einer Verletzung nicht mehr bei Palermo durchsetzen konnte und deshalb zurück nach Israel wechselte. Trotzdem ist der Nationalspieler ein Fixpunkt im System von Sousa, der meist ein 4-3-3 spielen lässt.
Zudem sollte man auch Tal Ben Haim nicht außer Acht lassen. Der 24 Jährige galt einst als riesiges Talent – damals noch im Trikot von Hapoel -,  schaffte zwar nicht den internationalen Durchbruch, ist jedoch trotzdem ein schneller Außenstürmer mit sehr ordentlicher Torquote(6 Tore/21 Spiele), der auch maßgeblichen Anteil am letztjährigen Erfolg seines Clubs hatte. Gut möglich allerdings, dass für ihn der ebenfalls gut in die Saison gestartete Barak Itzhaki spielt, der auch den Treffer zum 1:1 gegen Bordeaux markierte.
Zu guter Letzt bin ich gespannt auf Gal Alberman, der sich vor einigen Jahren zwar nicht in Mönchengladbach durchsetzten konnte, nun jedoch zu alter Stärke zurückgefunden hat.

Am Donnerstag wartet auf die Eintracht also ein spannender Fight gegen den Verein aus der Partnerstadt Frankfurts, an dessen Ende bereits (oder zumindest fast) die Qualifikation für die nächste Euroleague-Runde stehen könnte.

Meinung zum nächsten Gegner

Interview mit dem Eintracht PodcastPünktlich zu unserem dies wöchigen Podcast meldeten sich die Kollegen von Clubfans United, was denn so unsere Meinung zum kommende Spiel, der Trainer Diskussion bei Nürnberg und anderen Themen ist. Da wir mit Antworten bekanntlich nicht geizen, habe ich mal kräftig in die Tasten gehauen und die Fragen ordentlich beantwortet.

Hier geht’s lang zum lesen.