Zwietracht bei der Eintracht?

Der Blick auf die aktuelle Tabelle bringt mir immer wieder ein breites Grinsen ins Gesicht.  Allerdings gibt es zur Zeit auch Dinge die mich nachdenklich stimmen. Unser Vereinsoberhaupt Peter Fischer hat vor einigen Tagen durchblicken lassen, dass Ihm mehr “Eintracht” in der Mannschaft gefallen würde. Hiermit hat er sicherlich nicht ganz unrecht, aber das Ziel des direkten Wiederaufstiegs, hat einfach Priorität. Für mich ist es allerdings ein Wermutstropfen wenn ich sehe wie die Mannschaft, die schon nicht so viel “Eintracht” ist, sich nach Heimspielen in die Kabine verabschiedet. Ein bisschen die Hände hoch und “hey hey hey”, kurzer Applaus und ab geht’s zum duschen. Am Freitag Abend hatten die Fans die Mannschaft animiert die Pippi Langstrumpf zu tanzen und zu singen. Eine Runde gesungen und gehüpft, kurzer Applaus für die Fans und ab geht’s zum duschen.

  • 10 Spiele ungeschlagen
  • Tabellenführer
  • Dritter Sieg in Folge

Zweite Liga hin oder her, das ist ein Grund zum feiern. Und das gemeinsam. Aber woher soll der Zusammenhalt kommen? Die “alten” Eintrachtler wie Köhler oder Meier haben nicht das beste Verhältnis zu den Fans. Dazu kommen die eher leisen Vertreter wie Nikolov oder Jung. Tja und dann sind da noch die Neuen. Auch Trainer und Manager scheinen den Wiederaufstieg gerne professionell und trocken durchziehen zu wollen. Für spontanes, nicht von der Fussball AG organisiertes feiern, scheint aktuell noch kein Platz zu sein.

Wir sind in der zweiten Liga, schlimm genug. Aber was Frankfurt ausmacht ist die Eintracht, auch zwischen Fans und Mannschaft. Und auch an diesem Zusammenspiel muss bei den vielen neuen Gesichtern gearbeitet werden. Von beiden Seiten bitte.